Ulrike Fischer

Ich will Kinder besser fördern

Guten Tag! Ich bin geboren in Wuppertal, aufgewachsen in Wuppertal, habe hier geheiratet, habe drei Kinder (heute 14/16/20 Jahre alt) bekommen und lebe heute immer noch gerne hier. Ich arbeite in Schwelm für den Kinderschutzbund im Bereich Schul- und Lernförderung und Gewaltprävention und habe dort viel Kontakt zu Kindern aus unterschiedlichsten Lebenssituationen, die ich dort beim Lernen unterstütze.

Da ich den größten Teil meines Lebens in Langerfeld verbracht habe, war mein Interesse für die Stadtteilpolitik schon immer vorhanden, aber ich fand erst spät einen Grund einzusteigen. Vor ca. 12 Jahren wünschte ich mir einen Überweg über die Schwelmer Straße, da ich oft Angst hatte, meinen Sohn mit dem Bus zur Schule zu schicken, weil er kaum die Straße überqueren konnte. Ich fand dann Kontakt zum Ortsverein der SPD, und kaum sechs Wochen später wurde ein Überweg installiert, der auch heute noch den Menschen aus meinem Wohnumfeld Sicherheit beim Überqueren der Schwelmer Straße bietet. Damit hat die Politik für mich ganz praktischen Nutzen gehabt und gleichzeitig die Bedingungen für alle zum Vorteil verändert. Danach war für mich klar, da will ich mitmachen! Eine andere Partei als die SPD wäre allerdings auch für mich nie in Frage gekommen, da ich als klassisches Arbeiterkind (mein Vater arbeitete 45 Jahre bei der Wuppertaler Müllabfuhr) mir schon früh darüber bewusst wurde, dass ich mein Studium nur deshalb so absolvieren konnte, weil es die SPD mit ihren politischen Weichenstellungen (z.B. Bafög) ermöglicht hatte. Nun, nachdem ich bereits seit zehn Jahren Mitglied der Bezirksvertretung Langerfeld-Beyenburg bin, möchte ich meine Ziele höher stecken. Ich kann mich noch daran erinnern, dass der Wahlkreis, für den ich kandidiere, nicht immer die „schönste“ Ecke Wuppertals war. Aber gerade hier hat sich gezeigt, wie die Wuppertaler SPD in den Gremien der Stadt Einfluss darauf genommen hat, dass sich ein ganzer Stadtbezirk vom Grund auf verändert. Dazu gehören besonders der Bau der Gesamtschule, der Abriss der Obdachlosensiedlung. Heute stehe ich gerne an der Ecke Heinrich-Böll-Strasse/Hilgershöhe, weil ich besonders die gute Stimmung, die mal heiteren, aber auch ernsten Gespräche und vielen Kontakte schätze, die hier viel enger und persönlicher als anderswo sind, und es einfach ein bisschen wie zu Hause ist. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, weiter dafür zu arbeiten, dass der Stadtbezirk Langerfeld- Nord und die Menschen, die ihn ausmachen, das bekommen, was für alle hier wichtig ist. Dazu gehören, neben vielem anderen, Turnhallen, KiTas und eine Aula für unsere Gesamtschule. Wenn Sie mich also demnächst an der Ecke stehen sehen, würde ich mich freuen, Sie kennen zu lernen.

Ulrike Fischer

Mail: ulrike.fischer.spd@gmail.com