Oliver Wagner

Ich will ein starkes Wuppertal

Seit 1999 bin ich Ihr ehrenamtlicher SPD-Stadtverordneter aus, für und in Cronenberg. Beruflich arbeite ich als Projektleiter in einer Forschungseinrichtung und befasse mich dort inhaltlich mit vielen Fragen rund um die Energiewende. Ich bin verheiratet und habe zwei Töchter.

Mein Hauptanliegen ist der kommunale Klimaschutz. Die Energiewende intelligent zu meistern heißt, die Chancen daran zu erkennen und konsequent zu verfolgen. Wenn Energie gespart wird, sparen wir auch Geld, wir werden unabhängiger von Gas und Öl aus Krisenregionen. Mit der Energiewende sind auch große Jobperspektiven verbunden. Wussten Sie, dass in Wuppertal über 20 Firmen Zulieferbetriebe für die Herstellung von Windkraft- und Solaranlagen firmieren?

Privat steht bei mir an erster Stelle die Familie. Ansonsten lese ich gerne Krimis oder entspanne bei der Gartenarbeit.

Beruflich habe ich viel mit den Themen Energiewende, Klimaschutz und Stadtwerke zu tun. Diese Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit schon vielfach in die politische Arbeit im Umweltausschuss, im Betriebsausschuss Gebäudemanagement und im Aufsichtsrat der Wuppertaler Stadtwerke einbringen können. Das will ich auch in Zukunft tun.

In Cronenberg ist es uns in den letzten Jahren gelungen, bestehende Einrichtungen zu erhalten und zu sanieren. Vor allem die Sanierung des Cronenberger Gartenhallenbades ist ein Erfolg. Denn hierdurch ist das Bad erst einmal für die nächsten Jahre gesichert. Die gesunkenen Energiekosten schonen nicht nur den städtischen Haushalt. Die Energieeinsparung ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Wichtig ist mir für die Zukunft, dass die „Kulturschmiede an der Hütte 3“, die mit viel ehrenamtlichen Engagement vorangetrieben wird, in den kommenden Jahren realisiert und mit viel Leben gefüllt wird.

Verbessern muss sich auch an vielen Stellen die verkehrliche Situation. Insbesondere für den in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Radverkehr kann sich die Situation schon durch kleine Maßnahmen verbessern.

Die kommunalen Unternehmen und hier vor allem die Stadtwerke sind für die sogenannte Daseinsfürsorge ein unverzichtbarer Partner der Stadt. Ihre wirtschaftliche Tätigkeit ist am Gemeinwohl orientiert, und ihre Unternehmensgewinne dienen zur Finanzierung wichtiger öffentlicher Aufgaben. Zudem sind sie ein guter und wichtiger Arbeitgeber in der Stadt. Doch die Wuppertaler Stadtwerke stehen auch vor großen Herausforderungen. Die Energiewende, die Finanzierung des ÖPNV und ein starker Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt müssen gemeistert werden. Das kann nur gelingen, wenn Stadt und Stadtwerke gemeinsam Konzepte für die Zukunft entwickeln.