Integrationsrat

Wir sind Wuppertal - gemeinsam!

Informationen zum Wahlrecht – vor allem für Eingebürgerte –

Wer ist wahlberechtigt?
Das Wahlrecht ist dieses Mal deutlich erweitert worden. Auch Eingebürgerte und Spätaussiedler dürfen neuerdings wählen.

Wahlberechtigt sind:
1. Ausländer,
2. 
Deutsche, die außerdem noch eine weitere, 
ausländische Staatsangehörigkeit besitzen,
3. 
Deutsche, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten haben,
4. 
Deutsche, die als Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland erhalten haben.

Die Person muss am Wahltag 16 Jahre alt sein.

WICHTIG! – Für Eingebürgerte
Die wahlberechtigten Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit müssen sich bis zum zwölften Tag vor der Wahl, also bis zum 13. Mai, in das Wählerverzeichnis eintragen lassen.

Die Wahlbehörde der Stadt Wuppertal bietet für diese Personen ein möglichst aufwandsarmes, einfaches Verfahren an. Ein formloses Schreiben mit Bitte um Eintragung ins Wählerverzeichnis und Zusendung des Wahlberechtigungsscheins kann per E-Mail, Post oder Fax an folgende Adresse geschickt werden. Das Schreiben sollte einen Hinweis auf die Wahlberechtigung (Einbürgerung, ausländische Eltern) sowie die Kontaktdaten der Person enthalten:

Stadt Wuppertal – Stadtentwicklung und Städtebau
101.4 Statistik und Wahlen – Wahlbehörde
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal

Andreas.Walter@stadt.wuppertal.de
wahlen@stadt.wuppertal.de

Telefon: 0202 563-5846
Fax: 0202 563-8561

... wer wir sind?

Wir sind bunt wie 
Wuppertal und das Sprachrohr Ihrer 
Anliegen und Sorgen.

Integrationsrat

Integrationsrat und Rat stimmen sich über die Themen und Aufgaben der Migration und Integration in der Stadt ab. Der Integrationsrat kann sich darüber hinaus mit allen Angelegenheiten der Stadt befassen. Ihm gehören die 15 von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gewählten Mitglieder sowie 10 vom Stadtrat entsandte Mitglieder mit gleichem Stimmrecht an.

Er ist die maßgebliche Interessenvertretung aller Wuppertalerinnen und Wuppertaler mit Migrationshintergrund und setzt sich entschieden für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Teilhabe ein. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im gleichberechtigten Zusammen­leben aller in Akzeptanz und Toleranz auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens.

... was wir wollen, wofür wir stehen?

  • Migration und Vielfalt sind Stärke und Potential Wuppertals!
  • Interkulturelle Öffnung aller Lebensbereiche, u. a. der kommunalen Verwaltung
  • Sprache und Bildung als Schlüssel zur Chancengleichheit , beginnend mit gezielter frühkindliche Sprachförderung in allen Bildungseinrichtungen
  • Sichere Mehrsprachigkeit und Herkunftssprache als besonderen Vorteil begreifen und fördern!
  • Ausbau der kultur- und sprachsensiblen Betreuung und Pflege (ambulant und stationär) von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
  • Mehr Angebote zur Beratung und Begegnung für Seniorinnen und Senioren mit Migrationsgeschichte
  • Volle Gleichberechtigung bei Bildung und Beruf, d. h. bei allen Schulabschlüssen, der Verteilung auf unterschiedliche Schulformen, dem Übergang von Schule und Beruf, bei Ausbildung und Beschäftigung
  • Passgenaue, individuelle Beratung für Existenz­gründer/innen und Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund
  • Wohnortnahe Informationsangebote zu Gesundheit, Pflege, Bildung und Arbeit
  • Ein neues Interkulturelles Begegnungszentrum Barmen/Oberbarmen zur Förderung kultureller Vielfalt
  • Gezielte Unterstützung sozial benachteiligter Wohnquartiere unter Beteiligung der Bevölkerung
  • Effektive Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen
  • Verstärkte Förderung von Neuzuwandererkindern und Neuzuwanderern in Bezug auf Bildung und Qualifizierung
  • Aktives Nein zu jeder Form von Rechtsextremismus und Rassismus!
  • Wir befürworten das kommunale Wahlrecht für Nicht- EU-Bürgerinnen und –Bürger.