Barbara Dudda-Dillbohner

Ich will ein starkes Wuppertal

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

seit 1989 kandidiere ich für die Wuppertaler SPD im Wahlkreis Kothen-Lichtenplatz. Auch wenn ich seit einiger Zeit in der Elberfelder Südstadt wohne, bleibt der Kothen, Unterbarmen bis hin zu Lichtscheid, meine engere politische Heimat. Es ist ein lebendiger Stadtteil, in dem sich viele Menschen engagieren, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, Probleme zu lösen, zu leben, zu arbeiten oder zu lernen, aber auch einfach zusammen ihre Freizeit zu gestalten.

Als ich 1972 Mitglied der SPD wurde, war Willy Brandt Bundeskanzler und wollte mehr Demokratie wagen. Viele Menschen hatten damals große Hoffnungen in seine Politik und in seine Vorstellungen von Veränderung gesetzt.

Seit dieser Zeit haben sich unsere Gesellschaft, unser Demokratieverständnis und die Anforderung an politische Prozesse weiterentwickelt, ja auch grundlegend gewandelt. Politik hat heute, gerade in den Städten und Gemeinden, die Aufgabe, die Bürger frühzeitig und umfassend zu informieren und in Entscheidungsprozesse einzubinden. Wie dies geschehen kann, wie die Bürgerinnen und Bürger einzubinden sind, dieser Frage stellen wir uns bei jedem Thema, denn eine Antwort wird uns immer wieder abgefordert.

Das nicht alle diese Abwägungen und ihre Folgen teilen und deshalb kritisieren, ist nachvollziehbar. Auf der anderen Seite müssen wir als politisch Handelnde sicherstellen, dass Einzelinteressen kein Übergewicht gegenüber dem Gesamtinteresse der Bevölkerung erhalten. Gemeinwohl geht vor Eigenwohl – nicht immer kann dabei das Ergebnis eines politischen Prozesses und der daraus folgenden Entscheidungen alle Bürgerinnen und Bürger vollends zufrieden stellen. Aber wir stellen uns dieser, oft auch kontroversen Diskussion und scheuen auch nicht die Auseinandersetzung mit unbequemen Meinungen.

Ich wünsche mir für die Bürgerinnen und Bürger Wuppertals eine handlungsfähige Stadt, die in absehbarer Zeit wieder über die finanzielle Spielräume verfügt, die ausreichend sind, um vorhandene Probleme aus eigener Kraft zu lösen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen gemeinsam um Problemlösungen ringen. Und ich wünsche mir Bürgerinnen und Bürger, die sachlich Kritik üben, damit wir zusammen den richtigen Weg finden, im Interesse möglichst vieler Menschen in Wuppertal.

Bitte wählen Sie am 25. Mai 2014 für die Bezirksvertretung Barmen die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD. Für den Rat der Stadt bitte ich um Ihre Stimme.

Ihre
Barbara Dudda-Dillbohner